Insolvenz : Mehr Menschen in MV pleite

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Im vergangenen Jahr haben wieder mehr Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern Insolvenz angemeldet, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten.

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25. März 2015, 11:55 Uhr

Im vergangenen Jahr haben wieder mehr Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern Insolvenz angemeldet, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten. Die Zahl der Verfahren stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent auf 2014, wie das Statistische Landesamt gestern in Schwerin mitteilte.

Die Wirtschaft erwies sich hingegen als stabil: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank um ein Prozent auf 302 Verfahren und erreichte damit das Niveau von 1994. Von den Firmenpleiten waren mehr als 3000 Mitarbeiter betroffen. Die meisten Insolvenzen gab es den Angaben zufolge im Baugewerbe und im Kfz-Handel. Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf knapp 368 Millionen Euro – 0,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Bei Unternehmensinsolvenzen betrugen die Forderungen durchschnittlich 517  000 Euro, bei den Verbraucherinsolvenzen im Schnitt 38 000 Euro.

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