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Bildung MV : Mehr Gerechtigkeit im Lehrerzimmer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hunderte Lehrer, die als Seiteneinsteiger an Schulen arbeiten, können ihre Lehrbefähigung anerkennen lassen - und so mehr Gehalt bekommen.

Hunderte Lehrer, die als Seiteneinsteiger an öffentlichen Schulen arbeiten, können im kommenden Schuljahr eine Anerkennung der Lehrbefähigung beantragen. Sie werden dann auch besser vergütet. Wie die Lehrergewerkschaft GEW gestern mitteilte, sollten die Anträge bis Ende September abgegeben werden. Dann würden die besseren Bestimmungen rückwirkend bis zum Inkrafttreten des Lehrerbildungsgesetzes Ende 2013 angewandt werden.

Das Bildungsministerium rechnet früheren Angaben zufolge mit bis zu 900 Antragstellern. Das seien acht bis neun Prozent aller Lehrkräfte im Land. Betroffene sind Meister, die an Berufsschulen unterrichten oder Pionierleiter und Grundschullehrer, die ihre Ausbildung in der DDR begonnen, aber erst nach dem 3. Oktober 1990 beendet haben. Ihre Abschlüsse waren bisher nicht anerkannt.  

Die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner sagte, mit der neuen Verordnung sei man auf dem Weg zur Bezahlung der Lehrer nach dem Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ein Stück weiter. „Wir erreichen damit mehr Gerechtigkeit in den Lehrerzimmern“, meinte sie. Zugleich verwies sie auf Ungleichheiten zwischen den Schularten: der nächste Schritt müsse Verbesserungen für Lehrkräfte in den Grundschulen bringen.

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