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Ohne Abschluss in MV : Linke will flexiblere Hilfen für förderbedürftige Schüler

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zur Senkung der hohen Zahl von Schulabgängern ohne Abschluss in MV hält die Linke frühere und intensive Hilfe für Schüler für unverzichtbar. „Es ist nicht damit getan, an Förderschulen ein zusätzliches Schuljahr draufzusatteln“, sagte die Bildungsexpertin der Linken, Simone Oldenburg. Sogenannte Vorlaufklassen, in denen der Lehrplan je nach Bedarf der Schüler gestreckt werden könne, müssten wieder der Regelfall sein. Zugleich forderte Oldenburg für die Grundschulen bessere Voraussetzungen, damit die Lehrer gezielt auf Lernhemmnisse reagieren können. „Es gibt Kinder, die können nach vier Stunden nichts mehr aufnehmen. Denen hilft Förderunterricht am Nachmittag auch nicht“, sagte die Landtagsabgeordnete.

Nach Angaben von Bildungsminister Matthias Brodkorb (SPD) hat sich seit 2008 die Zahl der Schulabgänger im Land ohne Abschluss um ein Drittel verringert. Mit 10,3 Prozent Schülern ohne Berufsreife weist Mecklenburg-Vorpommern aber noch immer die höchste Quote bundesweit auf.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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