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Wahl am 25. Mai : Landespolitiker treten in Kommunen zur Wahl an

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Glawe, Bretschneider, Holter, Suhr: Parteien wollen mit renommierten Politikprofis punkten.

Zur Kommunalwahl am 25. Mai schicken die etablierten Parteien erneut auch wieder Landespolitiker ins Rennen um die Wählergunst. Landtagsabgeordnete wie Ex-Linkechef Peter Ritter, der Christdemokrat Wolf-Dieter Ringguth oder Thomas Schwarz von der SPD sind seit mehr als 20 Jahren in der Kommunalpolitik fest verwurzelt und zählen in ihren Heimatorten und -kreisen zu den bekanntesten Kommunalpolitikern. Die CDU, bei den Kommunalwahlen 2009 und auch bei den separaten Kreistagswahlen 2011 stärkste Kraft, nominierte 16 ihrer 18 Landtagsabgeordneten für die Wahl Ende Mai. Lediglich CDU-Landeschef und Innenminister Lorenz Caffier und der Polizeigewerkschafter Michael Silkeit verzichteten. Wirtschaftsminister Harry Glawe hingegen will seinen Sitz im Kreistag von Vorpommern-Rügen verteidigen.

Die SPD von Ministerpräsident Erwin Sellering stellte 13 und damit knapp die Hälfte ihrer 27 Landtagsabgeordneten zur Kommunalwahl auf. Darunter ist auch Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider, die in Neubrandenburg für den Kreistag der Seenplatte kandidiert. Ihr Parteikollege Rudolf Borchert aber, kommunalpolitisches Urgestein aus Waren, verabschiedet sich nach seinem Umzug nach Schwerin aus der Kommunalpolitik.

Bei der Linken bewirbt sich Fraktionschef Helmut Holter in seiner Heimatstadt Schwerin erstmals um einen Sitz in der Stadtvertretung. Barbara Borchardt, Torsten Koplin oder Peter Ritter hingegen gelten als erfahrene Kommunalpolitiker und wollen auch weitermachen. Von den 14 Abgeordneten der Linken im Landtag treten 11 zur Kommunalwahl an.

Sieben Abgeordnete haben die Grünen im Landesparlament, fünf davon wollen auch kommunalpolitisch aktiv werden oder bleiben und bewerben sich daher um Mandate. Darunter ist auch Fraktionschef Jürgen Suhr, der in der Stralsunder Bürgerschaft und im Kreistag von Vorpommern Rügen sitzt.

Bei der Kommunalwahl werden Gemeinde- und Stadtvertretungen sowie die sechs Kreistage gewählt. In den Kreisparlamenten sind insgesamt 422 Sitze zu vergeben. Die CDU hatte bei der Wahl 2011 mit 121 die meisten gewonnen. Danach folgten die SPD mit 119, Linke mit 81 und die Grünen mit 26 Mandaten. Die rechtsextreme NPD kam auf 23, die FDP auf 18 Sitze. Vereinzelt wurden auch Vertreter kleinerer Parteien und Einzelbewerber gewählt.


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