Lässt Beluga doch bei Nordic Schiffe bauen?

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01. April 2010, 07:55 Uhr

Rostock | Die angeschlagenen Nordic Yards Werften in Wismar und Rostock können sich doch noch Hoffnung auf Aufträge für vier Spezialschiffe zum Bau von Offshore-Anlagen machen. Das Unternehmen Beluga Hochtief Offshore will Anfang Mai das Projekt auf der internationalen Fachmesse BalticFuture in Rostock zumindest schon einmal das Projekt näher vorstellen. Die Planungen seien schon sehr weit fortgeschritten, wurde Beluga-Chef Carsten Heymann gestern in einer Mitteilung der Rostocker Messegesellschaft zitiert. Angaben zu Vertragsverhandlungen machte er nicht. Das erste Spezialschiff soll 2012 in Dienst gestellt werden. Experten rechnen mit einem Stückpreis von 160 bis 180 Millionen Euro. Die Branche brauche dringend Großgeräte, um die Wachstumsziele erreichen zu können, so Heymann. Der Schiffstyp ermögliche die Montage von Offshore-Anlagen mit einer Höhe von mehr als 100 Metern. Anfang Februar hatte Beluga-Chef Niels Stolberg erklärt: "Wir stehen derzeit in konkreten Verhandlungen mit den Nordic Yards bezogen auf den Bau von vier Spezialschiffen, aber zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht konkret gesagt werden, ob und falls ja, wann genau es zu einer Vertragsunterzeichnung kommen wird."

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