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Millionenpleite zweier Fonds : Kein rasches Ende im Prozess um Fonds der Volkssolidarität in Sicht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im Prozess vor dem Rostocker Landgericht um die Millionenpleite zweier Fonds von Kreisverbänden der Volkssolidarität (VS) wird noch andauern. Am achten Verhandlungstag wurden gestern neue Termine bis zum 3. März festgelegt. Ein Ex-Manager muss sich wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 144 Fällen mit einem Schaden von 1,1 Millionen Euro zwischen Juli 2004 bis Oktober 2005 sowie wegen Insolvenzverschleppung verantworten. Er soll zusammen mit einem anderen Mann Fonds der Verbände Mecklenburg Mitte und Bad Doberan/Rostock-Land initiiert haben. Rund 1600 meist ältere Menschen investierten dort. In den Fonds sollen von 2001 an rund 9,5 Millionen Euro versickert sein. Die Fälle vor 2004 sind verjährt. Der zweite Manager ist wegen Demenz nicht verhandlungsfähig.

Nach Worten des Sprechers des Interessenverbands der VS-Geschädigten, Gottfried Hörnig, ist nicht damit zu rechnen, dass die Anleger etwas von ihrem Geld wiedersehen. Allerdings habe der Prozess eine wichtige Funktion: „Das ist ein Vorgang, der den Anlegern und auch den Bürgern den Eindruck vermittelt, dass man nicht einfach so lügen und betrügen kann. Man wird doch vor Gericht gestellt.“

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erstellt am 08.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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