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Jahrelang kämpfte eine Witwe um ihr Recht : Kein Baby vom toten Mann

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Die Hoffnungen einer jungen Witwe auf Kinder von ihrem verstorbenen Ehemann haben sich endgültig zerschlagen. Keine der neun eingefrorenen, künstlich befruchteten Eizellen habe überlebt.

svz.de von
erstellt am 27.Apr.2011 | 08:33 Uhr

Neubrandenburg | Die Hoffnungen einer jungen Witwe auf Kinder von ihrem verstorbenen Ehemann haben sich endgültig zerschlagen. Keine der neun eingefrorenen, künstlich befruchteten Eizellen habe überlebt, teilte die Frau aus dem Uecker-Randow-Kreis gestern mit. Jahrelang hatte sie vor Gericht um die Herausgabe der Eizellen gekämpft, die vor dem Unfalltod ihres Mannes 2008 mit dessen Samen befruchtet worden waren. Im Mai 2010 hatte das Oberlandesgericht Rostock entschieden, dass die Eizellen freigegeben werden müssen. Vor einem halben Jahr hatte die damals 29-Jährige die Behälter mit den Zellen aus dem Klinikum Neubrandenburg abgeholt, um sie sich in einer Klinik im polnischen Stettin einpflanzen zu lassen. Ohne Erfolg.

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