Neue Minister : Kabinett in MV wird umgebildet

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Christian Pegel wird neuer Energie- und Verkehrsminister Mecklenburg-Vorpommerns und tritt damit die Nachfolge von Volker Schlotmann (SPD) an.

svz.de von
10. Dezember 2013, 20:31 Uhr

Christian Pegel (Foto) wird neuer Energie- und Verkehrsminister Mecklenburg-Vorpommerns. Der Sozialdemokrat tritt die Nachfolge von Volker Schlotmann (SPD) an. Der 57-Jährige hatte gestern dem Kabinett schriftlich mitgeteilt, dass er zum Jahresende aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt scheiden wird. Im März hatte sich Schlotmann wegen einer Herzerkrankung einem medizinischen Eingriff unterziehen müssen. Er soll nun auf ärztliches Anraten kürzertreten. „Nach fünf spannenden Jahren als Minister ist es an der Zeit, zwischen Gesundheit und politischer Aufgabe zu entscheiden. Ich habe mich für die Gesundheit und die Familie entschieden“, erklärte Schlotmann.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) informierte zunächst die SPD-Landtagsfraktion über den Wechsel. Pegel ist bislang Chef der Staatskanzlei. Der in Greifswald lebende Jurist gilt als enger Vertrauter Sellerings. Dieser hatte den 39 Jahre alten gebürtigen Hamburger im Juni 2012 in die Landespolitik geholt. Neuer Chef der Staatskanzlei soll Christian Frenzel werden, ebenfalls ein Jurist. Er war seit 1990 an verschiedenen Gerichten in MV und im Justizministerium tätig. Erst im Juni war er mit der Leitung der Energieabteilung im Energieministerium betraut worden.

Schon seit Längerem war über die Ablösung des glücklosen und gesundheitlich angeschlagenen Schlotmann spekuliert worden. Sellering muss wahrscheinlich auch Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) ersetzen, deren Wechsel nach Berlin offenbar bevorsteht. Die SPD-Bundesvize wird als sichere Kandidatin für das Amt der Bundesfamilienministerin in der großen Koalition gehandelt.

Sellering, der dem Energieressort in seinem Kabinett eine Schlüsselrolle beimisst, zeigte Verständnis für die Entscheidung Schlotmanns: „Die Gesundheit geht vor“, betonte er und dankte Schlotmann für dessen Wirken. In seiner fünfjährigen Amtszeit als Verkehrs- und Energieminister sei der „Ausbau der erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern ein großes Stück vorangekommen“.

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