Finanzen MV : Investiert das Land in „dreckige“ Wertpapiere?

Laut Saalfeld soll MV für 31 Millionen Euro Aktien von Unternehmen gekauft haben, die auf der Liste der weltweit 200 schmutzigsten Unternehmen stehen - darunter RWE.
Laut Saalfeld soll MV für 31 Millionen Euro Aktien von Unternehmen gekauft haben, die auf der Liste der weltweit 200 schmutzigsten Unternehmen stehen - darunter RWE.

MV soll nach Angaben der Grünen mehrere Millionen Euro in klimafeindliche Finanzgeschäfte angelegt haben. Das Ministerium dementiert.

von
16. Juli 2015, 06:30 Uhr

Unterstützt Finanzministerin Heike Polzin (SPD) durch Geldanlagen des Landes Konzerne mit zweifelhaftem Ruf? „Auch Mecklenburg-Vorpommern hat mehrere Millionen Euro in ,dreckigen‘ Finanzgeschäften angelegt“, sagte gestern der finanzpolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Johannes Saalfeld. Dies gehe aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage hervor. Das Finanzministerium bestreitet den Vorwurf.

So seien laut Saalfeld für 31 Millionen Euro aus dem Pensionsfonds Aktien gekauft worden. Mindestens 5,5 Millionen Euro davon seien in Wertpapiere von Konzernen geflossen sein, die auf der Liste der weltweit 200 schmutzigsten Unternehmen stehen. Dazu sollen Firmen wie der französische Mineralölkonzern Total, die deutsche RWE und und der italienische Energieriese Eni Agip gehören.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 16. Juli und im ePaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen