Bundeswehr : „Hyäne“ für Kriseneinsatz reaktiviert

Die „Hyäne“ verlässt den Stützpunkt Rostock-Hohe Düne.
Foto:
1 von 1
Die „Hyäne“ verlässt den Stützpunkt Rostock-Hohe Düne.

Das Schnellboot „Hyäne“ hat Rostock verlassen und ist auf dem Weg zum sechsmonatigen Unifil-Einsatz im Libanon.

Das Schnellboot „Hyäne“ hat gestern seinen Heimathafen Rostock-Warnemünde in Richtung Libanon verlassen. Die 41 Soldaten wurden von rund 50 Angehörigen und dem Polizeiorchester MV verabschiedet. Die „Hyäne“ soll im Rahmen des internationalen Unifil-Einsatzes vor der Küste des Libanons dazu beitragen, den Waffenschmuggel über See in das Land unterbinden. Das Boot wird im November 2015 zurückerwartet.

Ursprünglich sollten die mehr als 30 Jahre alten Boote gar nicht mehr zu Auslandseinsätzen auslaufen, diese Aufgaben sollten vollständig die Korvetten übernehmen. Doch das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer zwang die Bundeswehr dazu, diese Entscheidung zu revidieren. Nun löst die „Hyäne“ die hochmoderne Korvette „Erfurt“ ab.

Dieses überaus wendige Schiff wird in der EU-Mission „Atalanta“ am Horn von Afrika vor Somalia gebraucht. Die dort bisher stationierte Fregatte „Schleswig-Holstein“ dagegen soll fortan im Mittelmeer vor Libyen gegen Schleuserkriminalität eingesetzt werden. Das 7. Schnellbootgeschwader soll Ende 2016 außer Dienst gestellt sein. Zurzeit stehen der Marine noch sechs Schnellboote zur Verfügung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen