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Steigerung der EU-Forschungsgelder : Höhere EU-Forschungshilfe für MV

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Brodkorb setzt auf Grundlagenforschung und Zusammenarbeit von Unis und Wirtschaft

Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) hält eine Steigerung der EU-Forschungsgelder nach MV für möglich. Grund dafür sei eine deutliche Entwicklung in den vergangenen 10 bis 15 Jahren hin zur Profilierung zu einer anwendungsorientierten Wissenschaft, sagte er. Die Forschungslandschaft in MV leide aber noch daran, dass es aus der Privatwirtschaft zu wenige Investitionen für die Wissenschaft gibt. Es gebe nicht genügend Firmen, die über den notwendigen finanziellen Hintergrund verfügten.

Zwischen 2007 und 2013 waren 144 Projekte aus MV mit 45 Millionen Euro gefördert worden, an 40 waren kleine und mittlere Firmen beteiligt. Das Land hatte damit einen Anteil von unter einem Prozent an der EU-Wissenschaftshilfe für Deutschland. Zunächst habe sein Ministerium zwar die Förderung der wissenschaftlichen Exzellenz im Blick, sagte Brodkorb. Denn viele Forschungen im Grundlagenbereich brauchen einen erheblichen Vorlauf und sind wirtschaftlich nicht unbedingt relevant. Es sei aber die Aufgabe der Politik, die für die Gesellschaft relevanten Themen zu erkennen und zu fördern: „Nach ein paar Jahren können sie dann aber ungeahnte wirtschaftliche Möglichkeiten entwickeln.“ Dann sei die enge Zusammenarbeit von Forschern und Unternehmen gefragt. Hier biete das neue EU-Programm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit. In dem Programm werden bis 2020 mehr als 70 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, 20 Prozent seien für kleine und mittlere Unternehmen gedacht.


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erstellt am 20.Jan.2014 | 00:32 Uhr

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