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"Ganz nette Studie"

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erstellt am 28.Apr.2011 | 08:09 Uhr

Zwickau | Der Trabant hätte gute Chancen in Schwellenländern, sagt Deutschlands Autopapst, Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen. Michael Klug sprach mit ihm.

Es existiert mit dem Trabant nT eine Elektro mobil-Variante. Wie gefällt sie Ihnen?

Dudenhöffer: Das ist sicher eine ganz nette Studie, die so aber leider nicht in die Praxis umsetzbar ist.

Warum nicht?

Mit einem Preis von 40 000 Euro, was das Auto in Serie produziert wohl kosten würde, ist es schlicht zu teuer.

Aber gibt es nicht genügend Trabant-Fans, die das nötige Kleingeld für das Kultauto hätten?

Der Trabant war und ist nur in den neuen Bundesländern bekannt. Dort wird ein neuer Trabant auch vielen gefallen. Außerhalb Ostdeutschlands dürfte es aber schwierig werden, das Auto zu verkaufen.

Wie sollte ein Erfolg versprechendes Trabi-Comeback aussehen?

Man müsste sich den alten Trabant hernehmen, ihn an einigen Stellen technisch modernisieren, und dann damit in Schwellenländer gehen. Der Zweitaktmotor ist nicht mehr tragbar. Die Plaste-Karosserie hingegen muss gar nichts Schlechtes sein. Entscheidend ist aber, dass er dort produziert wird, wo er auch verkauft werden soll.

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