Forscher dokumentieren "Weltkultur in 3D"

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23. Januar 2010, 09:19 Uhr

Rostock | Michelangelos "David" soll künftig nicht nur im Florentiner Original, sondern auch am Computer-Monitor zu bewundern sein: In einem europaweiten Projekt stellen Forscher derzeit ein digitales Archiv von Museumsexponaten in dreidimensionaler Darstellung zusammen. Ziel des Vorhabens ist es, Wissenschaftlern die Suche nach ähnlichen Objekten in herkömmlichen Sammlungen zu erleichtern und Ausstellungsbesuchern "Weltkultur in 3D" zu bieten, wie das teilnehmende Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung gestern in Rostock mitteilte.

"Gedruckte Kataloge mit Fotos oder schriftliche Beschreibungen von Museumsexponaten sind der heutige Standard", hieß es. "Als technischer Ausblick in die Zukunft rotieren Michelangelos David-Statue und andere Werke auf dem Bildschirm lebensecht in 3D um ihre Achse." Auch Vasen, historische Speere und ganze Tempel könnten mit der entwickelten Datentechnik "dreidimensional verwahrt" werden.

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