Eierwurf: FDP kritisiert Polizeistärke

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10. Juli 2009, 07:50 Uhr

Rostock | Beim Eierwurf auf Guido Westerwelle am 20. Mai in Rostock war der Bundesvorsitzende der FDP nach Ansicht der Liberalen nicht ausreichend durch die Landespolizei geschützt worden. "Die Soll-Stärke der Polizei, die zum Zeitpunkt der Wahlveranstaltung Dienst hatte, war mit 20 Beamten geplant, tatsächlich betrug die Ist-Stärke nur neun Vollzugsbeamte", sagte der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Gino Leonhard. Dies gehe aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten hervor. In der Antwort heißt es: Drei Beamte waren im Urlaub, drei weitere erkrankt, eine Beamtin befand sich im Mutterschutz und eine andere in Elternzeit. Drei Polizisten halfen außerdem in anderen Dienststellen aus. "Die Antwort wirft ein bezeichnendes Licht auf die katastrophale Personalsituation in der Polizei", so Leonhard.

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