Schwerin : Ehrenamtler sollen Fahrkosten zurückerhalten

Retten oft ehrenamtlich Leben: Kameraden der Feuerwehren im Land.

Retten oft ehrenamtlich Leben: Kameraden der Feuerwehren im Land.

Gutachten empfiehlt Kostenerstattung. Das könne die Attraktivität für ein gesellschaftliches Engagement in MV steigern.

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06. November 2015, 16:25 Uhr

Eine Fahrtkostenerstattung für Ehrenamtler könnte einer Studie zufolge die Attraktivität von Engagement in Mecklenburg-Vorpommern erhöhen. Engagierte im ländlichen Raum müssten einen erheblichen Aufwand an Zeit und Geld für Autofahrten aufbringen, heißt es in der Untersuchung, die am Freitag in Schwerin vorgelegt wurde. In der Pflicht in der Erstattungsfrage sehen die Autoren das Land. Auftraggeber der Studie war die Landtags-Enquetekommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“.

Weitere Vorschläge der Experten betreffen eine bessere Koordination ehrenamtlichen Engagements durch Behörden, die Förderung der Gründung von Dorfvereinen und eine bessere Würdigung ehrenamtlichen Engagements. Auch sollte das Land eine breit angelegte Image-Kampagne fürs Ehrenamt starten, heißt es. Ehrenamtliches Engagement ist in Mecklenburg-Vorpommern geringer ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt.

Etwa 30 Prozent der Bevölkerung gelten als engagiert, bundesweit sind es 35 Prozent.

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