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DGB Nord : DGB: Chefs sollen für Frührente zahlen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Landeschef Polkaehn fordert besseren Kündigungsschutz für Ältere

Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter vorzeitig in den Ruhestand schicken, sollen die Kosten dafür nach Ansicht des DGB Nord selbst tragen. In einem Schreiben an Bundestagsabgeordnete in MV, Hamburg und Schleswig-Holstein verlangt der Gewerkschaftsbund, dass Firmen, die Beschäftigte ab 61 Jahren entlassen, die Kosten der Arbeitslosigkeit vollständig übernehmen sollen. Dadurch könnten Befürchtungen, dass die Rente ab 63 missbraucht werde, im Keim erstickt werden. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, kann mit 63 ohne Abschläge in Rente gehen. Durch die Erstattungspflicht könnte die Frühverrentung für Arbeitgeber unattraktiv werden, schrieb DGB-Chef Uwe Polkaehn. Auch ein verbesserter Kündigungsschutz für Ältere wäre eine Variante. „Die derzeitigen Versuche, die Auswirkungen der Rente ab 63 zu dramatisieren, sind purer Lobbyismus“, warnte der DGB-Chef.

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erstellt am 21.Apr.2014 | 12:54 Uhr

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