Deutliche Distanzierung

svz.de von
08. November 2015, 12:08 Uhr

Das war überfällig. Mit deutlichen Worten hat sich der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm von Menschen distanziert, die unter dem Deckmäntelchen des christlichen Abendlandes Hass und Zwietracht säen. Wer die volksverhetzenden Parolen von Pegida-Demonstrationen sieht, wer die unerträglichen Ausfälle des Potsdamer AfD-Fraktionschefs Alexander Gauland oder seines Thüringer Kollegen Björn Höcke erlebt, kann dem obersten deutschen Protestanten für die Klarstellung nur dankbar sein: Wer das gesellschaftliche Klima mit dumpfen Parolen vergiftet, kann sich nicht auf das Christentum berufen.

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