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Ost-Beauftragte : DDR nicht mit Nazi-Deutschland gleichsetzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 11:48 Uhr

Die neue Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), ist gegen ein Verbot von DDR-Symbolen. „Es schreckt mich nicht, irgendwo ein DDR-Wappen zu sehen“, sagte Gleicke. „Wir dürfen die DDR nicht mit Nazi-Deutschland gleichsetzen.“

Wichtig sei „zu wissen, warum es manchen gruselt, wenn er ein DDR-Wappen sieht“. Jedoch hieße ein Verbot auch, „ein Stück Erinnerung an die DDR zu tilgen“. Die Politikerin ergänzte: „Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen, habe dort meine Ausbildung absolviert. Soll ich jetzt meine Ingenieursurkunde wegschmeißen, weil Hammer, Zirkel und Ährenkranz drauf sind?“

Stimmen für ein Verbot von DDR-Symbolen werden immer wieder laut.

So fordert der Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, ein Verbot des öffentlichen Zurschaustellens von Uniformen und Hoheitszeichen des DDR-Regimes. Für Knabe ist das ein „achtloser Umgang mit Überbleibseln der kommunistischen Diktatur“.

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