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Das Hochzeitspaar im Portrait

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erstellt am 01.Jul.2011 | 08:03 Uhr

Paris | Blondine mit eiserner Disziplin

Selbstbewusst, sportlich und schön: Monacos künftige Fürstin Charlene ist eine smarte Südafrikanerin mit skandalfreier Vergangenheit. Am 25. Januar 1978 wurde sie in Bulawayo geboren, im heutigen Simbabwe. Auch die on-and-off-Freundin des britischen Prinzen Harry, Chelsy Davy, stammt aus dieser Stadt.

Doch anders als Davy war Charlene nie der Party-Typ. Mit vornehmer Zurückhaltung, fast schon schüchtern, machte die Blonde mit dem souveränen Auftreten vor allem Schlagzeilen als Karrieresportlerin.

In den vergangenen Jahren hat sie mit eiserner Disziplin ihre neue Rolle als Landesmutter des kleinen Fürstentums an der Côte dAzur vorbereitet. Vorbei die Zeiten, als sie an ihrem bisherigen Wohnort Durban von der lässigen Beach-Kultur der Surfer-Gemeinde am Indischen Ozean geprägt wurde. Am Mittelmeer sind nun Eleganz und Grazie angesagt. Die konsequente Verwandlung vom burschikosen Kumpeltyp zur künftigen Fürstin von Monaco, die ihren eigenen Weg beschreiten will, erstaunte viele Beobachter. Der Sport und die Familie halfen dabei.


Seine Durchlaucht der Öko-Fürst

Viel Haar hat er nicht mehr auf dem Kopf, aber dafür umso mehr wohlklingende Titel: Seine Durchlaucht Fürst Albert II. ist nicht nur Fürst von Monaco, sondern auch Herzog von Valentinois, Marquis von Baux und Baron von Buis – und das ist nur ein kurzer Auschnitt der langen Liste. Kein Wunder, dass er als gute Partie auf dem Heiratsmarkt des Hochadels galt. Doch damit ist es vorbei: Mit 53 Jahren heiratet er nun die 20 Jahre jüngere Charlene Wittstock.

Albert ist sportlich: Fußball, Tennis, Segeln, Schwimmen. Als er jünger war, nahm er fünfmal als Bobfahrer an den Olympischen Spielen teil.

Ende der 80er-Jahre band sein Vater Rainier III. ihn zunehmend in die Verwaltung des zweitkleinsten unabhängigen Staates der Welt ein. So vertrat Albert sein Land, als es 2004 in den Europarat aufgenommen wurde. Nur Monate später starb Rainier, Albert übernahm die Amtsgeschäfte. Mit diesem Wechsel gingen einige Änderungen einher: Der neue Fürst verschrieb sich dem Umweltschutz, bemühte sich, Monacos Image als Steuerflüchtlingshochburg zu wandeln und sorgte dafür, dass Steuerbetrug im Strafrecht aufgenommen wurde.

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