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Mecklenburg-Vorpommern : Bürgermeisterwahl in vier Städten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ein erster und drei zweite Wahlgänge. Besondere Spannung in Greifswald

In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag rund 77 000 Wähler zu Bürgermeisterwahlen in vier Städten aufgerufen. In Greifswald, Parchim und Malchow gibt es Stichwahlen. Dazu steht in Malchin (Mecklenburgische Seenplatte) der erste Wahlgang mit vier Kandidaten an, wie Wahlleiter Andreas Vonthien sagte. In allen Städten sind die Amtsinhaber nicht mehr angetreten.

Mit besonderer Spannung wird das Ergebnis in der bisherigen CDU-Hochburg Greifswald erwartet. Im ersten Wahlgang hatte Christdemokrat und Baudezernent Jörg Hochheim mit 49,7 Prozent den Einzug ins Rathaus knapp verpasst. Konkurrent ist der Historiker Stefan Fassbinder. Er wird von einem Bündnis von Linken, SPD, Grünen und Piraten gestützt und hatte 44,2 Prozent erreicht.

Hoffnung kann sich die CDU auch in Parchim machen, das lange von der SPD geführt wurde. Hier hatte Stadtpräsident Dirk Flörke, der als Parteiloser für die CDU antritt, im ersten Wahlgang knapp 44 Prozent errungen, die Einzelbewerberin Birgit Alisch, kam auf 33 Prozent.

Mit besonderer Spannung wird auch das Ergebnis in der Inselstadt Malchow erwartet, wo der langjährige grüne Verwaltungschef Joachim Stein ausscheidet. Bei acht Kandidaten lag die Beteiligung im ersten Wahlgang bei 61 Prozent der Wähler. Der parteilose und politikunerfahrene René Putzar als FDP-Kandidat hatte mit 25,8 Prozent knapp vor Stadtpräsidentin Elke Annette Schmidt (Linke) gewonnen.

In Malchin konkurrieren sogar zwei CDU-Männer. So wurde Stadtpräsident Andreas Hammermüller vom Ortsverband aufgestellt. Unternehmer nominierten allerdings den Warener CDU-Mann Axel Müller. Außerdem wollen die Stadtvertreter Rene Malgadey (SPD) und Imre Trebbin für ein Wählerbündnis Bürgermeister in der Mecklenburgischen Schweiz werden. Exakt 6666 Wähler sind zur Stimmabgabe aufgerufen.

 

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