zur Navigation springen

Finanzierung : Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt Hochschulen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die Forderung der Universitäten und Hochschulen im Land nach mehr Geld. Obwohl die Lehreinrichtungen Zentren kultureller und ökonomischer Entwicklung seien, fehle es an einer auskömmlichen Finanzierung von Wissenschaft und Forschung. „Statt sich diesen Problemen zu stellen, verdächtigt die Landesregierung die Hochschulen, nicht wirtschaften zu können, und schickt ihnen Finanzprüfer ins Haus“, beklagte die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner.

Die Hochschulen hatten Millionen-Forderungen aufgemacht, die im Doppeletat des Landes für 2014/15 aber nur teilweise berücksichtigt wurden. Allein die Universitäten Rostock und Greifswald bezifferten den Fehlbetrag für die zwei Jahren mit mindestens 32 Millionen Euro und schlossen die Schließung ganzer Institute und Studiengänge nicht aus. Nach Angaben von Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) sollen Wirtschaftsprüfer den angemeldeten zusätzlichen Finanzbedarf prüfen.

Laut Lindner hat die Finanznot aber schon erhebliche Auswirkungen auf die Lehre. An der Rostocker Theaterhochschule etwa würden 70 Prozent der Stunden von Lehrbeauftragten geleistet, die zudem oft nur mäßig vergütet würden. Auch an anderen Hochschulen drohe Stellenabbau. „Hohe Leistungen in Lehre und Forschung brauchen das Vertrauen der Politik und ausreichende Finanzierung“, so Lindner.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen