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Wahl-Vorbereitungen : 18 000 Wahlhelfer gefunden

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Meist durch Bitten, aber auch durch behördliche Anweisung wurden die Mitstreiter gewonnen.

svz.de von
erstellt am 18.Mai.2014 | 21:35 Uhr

Knapp 1,4 Millionen Wähler in Mecklenburg-Vorpommern können am 25. Mai mit ihrer Stimmabgabe darüber mitentscheiden, wer für die kommenden fünf Jahre ihre Interessen im Heimatort und im fernen Brüssel vertritt.

Für die Europa- und Kommunalwahlen am kommenden Sonntag ist alles vorbereitet. Und es steht auch ausreichend Personal für einen ordnungsgemäßen Ablauf und die rasche Stimmauszählung bereit, wie eine Umfrage unter den Wahlleitern in Kreisen und Städten ergab. Rund 18 000 Wahlhelfer wurden gewonnen – meist durch Bitten, aber auch durch behördliche Anweisung.

So konnte Rostock den Bedarf an 1600 Wahlhelfern nicht mit Freiwilligen allein decken. Kurz vor ultimo fehlten etwa 350 Helfer. Daraufhin seien Berufungen in verschiedene Verwaltungen geschickt worden, unter anderem auch an Landesbehörden oder Gerichte, wie Stadtsprecher Ulrich Kunze sagte.

Auch an der Mecklenburgischen Seenplatte geht es am Wahltag nicht ohne die Mitarbeit von Verwaltungsangestellten. „Wir hätten uns gefreut, wenn die Bereitschaft in den ortsansässigen Landes- oder Bundesbehörden größer gewesen wäre, als Wahlhelfer mitzumachen“, sagte Wahlleiter Johannes Waeller. Im größten Landkreis mit 234 000 Wahlberechtigten mussten er und die örtlichen Wahlvorstände 3000 Helfer finden. „Wir haben alle Stellen besetzt“, stellte Waeller nach einer abschließenden Beratung fest. Meist sei auf erfahrene Wahlhelfer zurückgegriffen worden. Auf diese Weise wirke man auch möglichen Wahlpannen entgegen. Wie in der Vergangenheit, als etwa die Stimmenauszählung in einem Wahllokal wegen Übermüdung auf den nächsten Morgen verschoben werden sollte.

Auf wache Wahlhelfer setzt man in Stralsund. Nachdem die Bürgerschaft im März beschlossen hatte, das Erfrischungsgeld zu erhöhen, habe es keine Probleme gegeben, genügend Wahlhelfer zu finden. Wahlvorsteher erhalten statt 21 nun 50 Euro, Beisitzer 30 Euro.

 

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