Pkw-Maut durch die Hintertür?

Foto: Danny Gohlke/dapd
Foto: Danny Gohlke/dapd

von
19. September 2012, 10:16 Uhr

Düsseldorf/Berlin | Offiziell sind die Pläne zur Einführung einer Pkw-Maut vom Tisch. Hinter den Kulissen aber laufen laut einem Zeitungsbericht die Planungen zur Einführung einer neuen Straßenabgabe auf Hochtouren. Wie das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine Beschlussvorlage berichtet, diskutieren die Vertreter der Länder im Vorfeld der Verkehrsministerkonferenz Anfang Oktober in Cottbus die Einführung einer bundesweiten „Infrastrukturabgabe“. Diese könnte einer Einführung einer Pkw-Maut durch die Hintertür gleichkommen.

Die Sonderabgabe würde nach Informationen der Zeitung schon für Lkw ab 3,5 Tonnen und für Fernbusse gelten. Auch auf in- und ausländische Pkw könnte die Abgabe ausgeweitet werden. Sie könnte dem Bericht zufolge jährlich bis zu sechs Milliarden Euro extra einbringen. Die Einnahmen sollen in einen Fonds fließen und so - anders als etwa die Pkw- und Mineralölsteuer - zweckgebunden der Verkehrsinfrastruktur zugutekommen.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen