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Pflegestützpunkte : Pflegeberater näher dran

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

13 Pflegestützpunkte im Land / Ab heute Beratungsangebote auch in Sternberg und Boizenburg

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2014 | 08:15 Uhr

Wer Fragen zur Pflege eines Angehörigen hat, bekommt ab heute in Sternberg oder Boizenburg und Umgebung kompetente Antworten, ohne weite Wege auf sich zu nehmen zu müssen: In beiden Städten werden ab jetzt an jedem ersten Mittwoch im Monat zu festen Sprechzeiten Pflege- und Sozialberaterinnen erreichbar sein. Die Pflegestützpunkte Parchim und Ludwigslust weiten damit ihre Angebote aus – und kommen Ratsuchenden im wahrsten Sinne des Wortes noch mehr entgegen.

Das Netz der Pflegestützpunkte im Land wird so noch dichter. Mittlerweile gibt es nicht nur in den kreisfreien Städten Rostock und Schwerin, sondern auch in allen Landkreisen diese träger- und anbieterübergreifenden Beratungsstellen, in denen insbesondere Ältere und ihre Angehörigen zu allen Fragen rund um die Pflege Ansprechpartner finden.

Zu den 13 Standorten im Land gehören auch Pasewalk, Greifswald, Anklam, Ludwigslust, Parchim, Demmin, Neustrelitz, Wismar, Grevesmühlen, Güstrow und Stralsund. Dort helfen Experten und Expertinnen der Pflegekassen und der Kommunen nicht nur beim Ausfüllen von Pflegeanträgen. „Die kostenfreie, umfassende und neutrale Beratung greift viele Themen auf, die Betroffene bei anstehendem oder bereits vorhandenem Pflegebedarf bewegen – von Fragen zur Pflegeversicherungsleistung und weiteren finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten, über die Versorgung mit Hilfsmitteln oder Reha-Maßnahmen, bis hin zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen“, so die Sprecherin der AOK- Nordost, Gabriele Rähse. Parallel dazu leisteten die Stützpunkte bei der Vernetzung bestehender Angebote vor Ort einen wichtigen Beitrag.

Akzeptanz und Inanspruchnahme der Beratungsstellen seien stetig gestiegen, so die AOK-Sprecherin. Während noch vor drei Jahren an manchem Standort nur ein einziger Ratsuchender pro Tag registriert wurde, sind es mittlerweile pro Quartal je nach Standort zwischen 300 und 600 Kontaktaufnahmen. „Statt von Pontius zu Pilatus rennen zu müssen, erhalten Ratsuchende hier nicht nur alle Informationen gebündelt, sondern auch konkrete Hilfe beispielsweise beim Ausfüllen verschiedenster Anträge“, erläutert Rähse, was viele an den Pflegestützpunkten schätzen. Zunehmend seien die Berater auch mobil und kämen nicht nur in Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen, sondern sogar zu den Betroffenen nach Hause.

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