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Serie „Gartentour durch den Norden“ : Pfingstrosenvielfalt am Wiesengrund

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Hagenower Günther Horn hat seinen Lebensgarten gestaltet.

Es gibt Gärtner, deren Liebe gehört einer bestimmten Pflanzensorte. Günther Horn in Hagenow ist so ein Mensch. Den Päonien, langläufig als Pfingstrosen bekannt, gehört seine Gartenliebe. Über 100 Sorten hat er in seinem Gartenreich am Wiesengrund vereinigt.

Nach den Lenzrosen, Narzissen und Tulpen im Frühjahr prägen sie das Gartenbild im Mai und im Juni. Die gelbe Kaukasuspfingstrose ,Paeonie mlokosewitschii’ findet sich bei ihm ebenso wie die als Schnittblume äußerst beliebte Paeonica lcatiflora ,Sarah Bernhardt’. Die Itoh-Hybriden sind Günther Horn besonders ans Herz gewachsen. Die kostenintensiven Pflanzen verknüpfen den kompakten und grünlaubigen Staudenwuchs mit den großen Blüten von Strauch-Pfingstrosen.

Ist das Farbspektakel der Päonienzeit vorbei, bestimmen Lilien, Taglilien und zahlreiche Funkiensorten das Bild auf der 2300 Quadratmeter großen Gartenparzelle. Eine ganze Menge nicht alltäglicher Staudensorten sind inzwischen versammelt.

Günther Horn hat seinen Lebensgarten mit viel Herzblut gestaltet. Beruflich hat er als Landschaftsgärtner gearbeitet, später in einem Meisterstudium sein Wissen erweitert. Nun im Ruhestand hat er sich der individuellen Verschönerung seines privaten Refugiums verschrieben. Zur seit 1982 beackerten Kleingartenparzelle ist 1990 ein zweiter Gartenteil hinzugekommen, der großräumig bepflanzt worden ist. Spannungsräume sind entstanden, verschiedene Blickpunkte möglich.

Alljährlich öffnet Günther Horn seinen Garten für Besucher. Zur Pfingstrosenblüte können diese täglich kommen, später mehrere Besuchssonntage nutzen. Gern gibt der Gärtner seine Erfahrungen zum Beispiel bei der Teilung, Pflanzung und Pflege von Pfingstrosen weiter.

Das Gärtnern am Wiesengrund, der Austausch mit Gleichgesinnten, auch in der Gesellschaft der Staudenfreunde e.V., das positive Echo der Besucher ist für Günther Horn zum Lebenselixier geworden. Denn er hält es mit Fürst Hermann von Pückler-Muskau, der einmal sagte, wer ihn ganz kennenlernen wolle, der müsse seinen Garten kennen. „Denn mein Garten ist mein Herz.“


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