Unwetterwarnung : Sturmtief „Heini“ kommt mit viel Regen

Meteorologen warnen in der Nacht zu Mittwoch vor schweren Sturmböen. Bei vielen Bürgern im Land kommt die Angst hoch, dass es zu Zerstörungen wie im Mai in Bützow (Foto) kommen könnte.

Meteorologen warnen in der Nacht zu Mittwoch vor schweren Sturmböen. Bei vielen Bürgern im Land kommt die Angst hoch, dass es zu Zerstörungen wie im Mai in Bützow (Foto) kommen könnte.

Das Sturmtief „Heini“ schüttelt den Norden kräftig durch. Der Deutsche Wetterdienst DWD warnt vor orkanartige Böen der Stärke 11 sowie vor zum Teil ergiebigen Regenschauern.

von
17. November 2015, 18:00 Uhr

Das schwere Sturmtief „Heini“ hat sich von den Britischen Inseln über Jütland der deutschen Nord- und Ostseeküste genähert. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sollte das Sturmfeld Norddeutschland in der Nacht und am Mittwochvormittag überqueren. Dabei warnten die Meteorologen vor schweren Sturmböen aus westlichen Richtungen. Bei kräftigen Schauern oder kurzen Gewittern seien sogar orkanartige Böen der Stärke 11 mit Windgeschwindigkeiten bis zu 105 km/h möglich, hieß es.

Eine Sturmflut wurde nach Vorhersage des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie nicht erwartet. Die Pegelstände in Hamburg und Cuxhaven werden am Mittwochmorgen unterhalb von 1,50 Meter über dem Mittleren Hochwasser liegen. Erst darüber spricht man von einer Sturmflut.

Als Regen macht das Wasser jedoch schon jetzt in Schleswig-Holstein zu schaffen. Ergiebige Schauer der vergangenen Tage haben die Pegelstände von Flüssen und Seen in die Höhe getrieben. Die Bille drohte am Stadtrand von Hamburg in der Nacht zum Dienstag sogar über die Ufer zu treten. Die Grander Mühle bei Kuddewörde im Kreis Herzogtum Lauenburg musste mit Sandsäcken vor der Überflutung bewahrt werden.

Am Mittwochnachmittag sollte sich das Wetter kurzzeitig beruhigen, um in der Nacht zum Donnerstag erneut stürmisch aufzufrischen mit zum Teil ergiebigen Regenschauern. Innerhalb von zwölf Stunden könnten bis zu 25 Liter pro Quadratmeter fallen. Besonders an der Nordsee soll es wieder zu schweren Sturmböen kommmen.

Die Temperaturen bleiben zunächst mild - 10 bis 16 Grad sind prognostiziert. Erst ab Freitag werde die Quecksilbersäule in den einstelligen Bereich sinken.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen