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Gefährlicher Trend : Sieben Vergiftungen durch Droge „Spice“

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Rettungskräfte versorgen innerhalb von drei Wochen sieben Personen. Der jüngste war gerade 12 Jahre alt.

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2015 | 21:00 Uhr

Rettungskräfte haben im Kreis Vorpommern-Greifswald innerhalb von drei Wochen inzwischen sieben Mal wegen Vergiftungen durch die Droge „Spice“ ausrücken müssen. Zuletzt wurde am Donnerstag in Heringsdorf ein 21 Jahre alter Mann ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der bislang jüngste von Sanitätern behandelte Konsument sei 12 Jahre alt gewesen.

„Spice“ bestehe aus synthetischen Cannabinoiden und verschiedenen getrockneten Pflanzenteilen und sei besonders gefährlich, da sie eine bis zu zehnfach höhere Wirksamkeit aufweise als andere Cannabisprodukte, sagte der Polizeisprecher. Unter Umständen könne „Spice“ zu Panikzuständen, Schreikrämpfen, Erbrechen und schnell eintretender Bewusstlosigkeit führen.

Der 21 Jahre alte Mann hatte die Droge zusammen mit seinem 30 Jahre alten Bekannten in dessen Wohnung geraucht und anschließend über starke Übelkeit geklagt, hieß es. Der 30-Jährige rief daraufhin den Rettungsdienst, gab später zu, die Droge im Internet bestellt zu haben. In der Wohnung befand sich auch die eineinhalbjährige Tochter des 30-Jährigen, die jedoch keine Verletzungen erlitt und von der Mutter sofort zu Verwandten gebracht wurde, hieß es.

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