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Das "starke" Geschlecht : Männer in MV häufiger krank als Bundesschnitt

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erstellt am 29.Jan.2014 | 20:00 Uhr

Männer in Mecklenburg-Vorpommern sind nach einem Bericht der Barmer GEK häufiger krank als der Bundesdurchschnitt. Ihre Fehlzeiten wegen Arbeitsunfähigkeit liegen um 19 Prozent über dem deutschlandweiten Durchschnitt und damit an der Spitze in der Bundesrepublik, wie ein Sprecher am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Basis sei der jüngste Gesundheitsreport der Krankenkasse, der Daten von 105 000 erwerbstätigen Versicherten der Barmer GEK im Nordosten im Jahr 2012 auswertet.

Vor allem die Fehltage aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegen bei den Männern in Mecklenburg-Vorpommern deutlich über dem Bundesschnitt. Bei den 60- bis 64-jährigen Erwerbstätigen in Mecklenburg-Vorpommern fallen sogar rund 54 Prozent mehr Fehltage an, wie es hieß. Berufstätige Frauen im Land leiden statistisch gesehen seltener unter Herz-Kreislauf-Problemen als ihre männlichen Kollegen.

Auf drei arbeitsunfähige Männer komme nur eine Frau mit einer Krankschreibung, hieß es.

„Nicht zuletzt führt die traditionelle Rolle der Männer in der Gesellschaft dazu, dass die Lebenserwartung immer noch mehr als fünf Jahre geringer ist als bei Frauen“, stellte Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK, fest.

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