Von den Strapazen hat sich das Eichhörnchen nicht mehr erholt : "Gullyver" stirbt trotz Rettung

<fettakgl>Spezialisten versuchten</fettakgl> das Eichhörnchen aus einem Gullydeckel zu befreien. <foto> dpa</foto>
Spezialisten versuchten das Eichhörnchen aus einem Gullydeckel zu befreien. dpa

Ein Eichhörnchen klemmte in einem Gullydeckel fest, wurde gerettet - und ist doch gestorben. Sein Tod sei um 0.30 Uhr eingetreten, sagte die Sprecherin vom Hamburger Tierheim Süderstraße, Lisa Monkau.

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05. Juli 2011, 10:17 Uhr

Hamburg | Ein Eichhörnchen klemmte in einem Gullydeckel fest, wurde gerettet - und ist doch gestorben. Sein Tod sei um 0.30 Uhr eingetreten, sagte die Sprecherin vom Hamburger Tierheim Süderstraße, Lisa Monkau, gestern. "Wir nehmen an, dass es dem Stress erlegen ist." Am Montagnachmittag hatten Passanten das hilflose Tier entdeckt, dass mit seinem Kopf in einem Loch des Gullydeckels feststeckte.

Die Feuerwehr rückte an und brachte nach erfolglosen Rettungsversuchen Eichhörnchen samt Gullydeckel ins Tierheim. Dort konnte es mit Hilfe von Seife, Fett und Wasser und unter Narkose aus seiner misslichen Lage befreit werden. Ein Pfleger der Nachtschicht im Tierheim entdeckte dann aber später das leblose Nagetier. Für das "Hamburger Abendblatt" wäre "Gullyver" ein passender Name für das Eichhörnchen gewesen. Schon am Abend habe es leidend gewirkt und nicht gefressen, sagte die Sprecherin.

Von den Strapazen hat sich "Gullyver" nicht mehr erholt.

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