Nach Haverie im Nord-Ostsee-Kanal : Fregatte zur Reparatur in Wilhelmshaven

Die Fregatte wurde vorn beschädigt.
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Die Fregatte wurde vorn beschädigt.

Die Kollision auf dem Nord-Ostsee-Kanal hat für die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ Folgen.

svz.de von
10. Dezember 2015, 17:35 Uhr

Nach der Kollision am Mittwoch mit einem Containerschiff ist die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ in ihren Heimathafen Wilhelmshaven eingelaufen. Dort sollen die Schäden begutachtet werden, sagt ein Sprecher des Marinekommandos in Rostock am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Nach derzeitigem Kenntnisstand habe die Fregatte an einer Weiche im Nord-Ostsee-Kanal auf die Durchfahrt des unter der Flagge Zyperns fahrenden Containerschiffs „Nordic Bremen“ gewartet, als sie möglicherweise durch eine Windböe in die Mitte des Kanals gedrückt wurde.

Die Fregatte habe zwar Schlepper zur Unterstützung im Kanal dabeigehabt. Es konnte aber nicht rechtzeitig die Verbindung hergestellt werden, um das Wegtreiben der Fregatte und die nachfolgende Kollision zu verhindern, wie der Sprecher sagte. Die Wasserschutzpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Über die Höhe des Schadens am Bug der Fregatte konnte noch nichts berichtet werden.

Die „Mecklenburg-Vorpommern“ war auf der Heimreise von Warnemünde. Sie war dort von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) mit dem Fahnenband, der höchsten Ehrung des Landes für einen Militärverband, ausgezeichnet worden.

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