zur Navigation springen

Sandsturm-Prozess : Beide Parteien legen Revision ein

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Verfahren um eine tödliche Massenkarambolage in einem Sandsturm auf der A19 geht in die nächste Instanz.

Das Verfahren um die tödliche Massenkarambolage am 8. April 2011 in einem Sandsturm auf der A19 geht in die nächste Instanz. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Angeklagte haben Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt, so eine Gerichtssprecherin gestern. Das Amtsgericht Rostock hatte die 54-jährige Fahrerin aus Brandenburg am 8. Juli verwarnt. Der Richter blieb damit klar unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine neunmonatige Bewährungsstrafe für die Frau verlangt hatte. Eine Geldstrafe von 9000 Euro wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht befand, die Frau habe den Tod eines Ehepaars mitverursacht und sich der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht. Der Unfall sei vorhersehbar und vermeidbar gewesen. An dem Unfall waren mehr als 80 Fahrzeuge beteiligt. Acht Menschen kamen ums Leben, 130 wurden verletzt. Die Frau sagte, sie habe sich ein anderes Urteil ohne Schuldspruch gewünscht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen