Studie : Armutsrisiko in MV weiter am höchsten

21,3 Prozent aller Menschen in MV müssen mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen. Leidtragende sind oft Kinder und Rentner.
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21,3 Prozent aller Menschen in MV müssen mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen. Leidtragende sind oft Kinder und Rentner.

Im Vergleich zu anderen Flächenländern sind die Menschen im Nordosten am stärksten von Armut bedroht.

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27. August 2015, 21:00 Uhr

Im Vergleich der Flächenländer sind in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin bundesweit die meisten Menschen von Armut bedroht. Zwar sank das Risiko, arm zu werden von 23,6 Prozent im Jahr 2013 auf 21,3 Prozent 2014, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Der Wert liegt zusammen mit dem von Sachsen-Anhalt jedoch weiter auf Platz eins aller deutschen Flächenländer. Er ist damit deutlich höher als der Bundesschnitt von 15,4 Prozent.

Der Wert bedeutet, dass 21,3 Prozent aller Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen müssen. Für Einpersonenhaushalte waren das 2014 weniger als 917 Euro pro Monat. Eine noch höhere Armutsgefährdungsquote hat nur der Stadtstaat Bremen mit 24,1 Prozent. Den niedrigsten Wert gibt es in Baden-Württemberg. Dort sind 11,4 Prozent der Menschen gefährdet.

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