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Rügen : 40 Kilogramm Paraffin eingesammelt

vom

Aufatmen auf Rügen: Die Paraffin-Anspülungen an den Nordstränden der Insel hielten sich in Grenzen. Zudem hat der Wind gedreht, so dass vorerst keine weiteren Klumpen zu erwarten sind.

svz.de von
erstellt am 22.Okt.2015 | 13:15 Uhr

Die im Norden der Insel Rügen angeschwemmten Paraffinklumpen sind eingesammelt. Wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle des Kreises Vorpommern-Rügen am Donnerstag sagte, hat die Feuerwehr ihren Einsatz bei Dranske und Schwarbe am Mittwochabend beendet. Auf einem Abschnitt von vier Kilometern hätten Helfer rund 40 Kilogramm Paraffin eingesammelt, die nun entsorgt würden. Im Vergleich zu früheren Anspülungen sei dies nur eine geringe Menge. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei waren es diesmal nur geringe Mengen, „etwa alle zehn Meter ein kleiner Klumpen“, sagte ein Sprecher. Die Polizei will den Strand weiter im Blick behalten.

Es sei aber unwahrscheinlich, das weitere Klumpen des ungefährlichen kerzenwachsähnlichen Stoffes angespült würden, da der Wind von Nord/Nordost auf Südwest gedreht habe.

Strandspaziergänger hatten an mehreren Stellen Paraffinklumpen entdeckt. Wer für die Gewässerverunreinigung verantwortlich ist, wird untersucht. Von einem Hubschrauber und einem Boot aus hätten Beamte in der Ostsee keine weiteren Klumpen gesehen, sagte der Sprecher.

Zuletzt waren im März Paraffinanlandungen auf Rügen entdeckt worden, davor im April 2014. Unter Leitung des Havariekommandos Cuxhaven waren damals an den Nordstränden Rügens 32,5 Kubikmeter Paraffin-Sandgemisch aufgenommen worden.

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