zur Navigation springen

Meeresmuseum in Stralsund : Ozeaneum nach Austritt von Ammoniak evakuiert

vom

svz.de von
erstellt am 09.Aug.2014 | 17:54 Uhr

Wegen eines Austritts von Ammoniak in einem Nebengebäude ist am Samstag das Stralsunder Ozeaneum vorübergehend geräumt worden. In der Energiezentrale des Meeresmuseums war das giftige und stechend riechende Gas festgestellt worden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Hunderte Besucher mussten in der Folge die Ausstellungshallen des Ozeaneums, eine anliegende Gaststätte und eine Cartoon-Ausstellung im Skurrileum, einem Museum für komische Kunst, verlassen. Nach der Evakuierung habe die Feuerwehr das Gebäude zunächst wieder freigegeben, sagte ein Polizeisprecher. Als das Ozeaneum dann die Lüftung einschaltete, habe sich erneut Ammoniak ausgebreitet. Wenig später konnte die Einrichtung ihren Betrieb jedoch störungsfrei wieder aufnehmen. „Bei der Evakuierung handelte es sich ausschließlich um eine Vorsichtsmaßnahme. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für unsere Gäste“, sagte der Sprecher des Ozeaneums, Jens Oulwiger, am Sonntag.

Zudem seien durch den Gasaustritt auch keine Tiere in dem Meeresmuseum zu Schaden gekommen. Am Tag nach dem Gasaustritt zeugten nur noch Reste von Absperrbändern am Eingang von dem Störungsfall. Die Besucher konnten jedoch ohne Probleme das Museum erkunden. Im Ozeaneum können Besucher auf eine Unterwasserreise durch die Kaltwassermeere der Erde gehen, zahlreiche Aquarien zeigen Fische und andere Meeresbewohner. Im Sommer besuchen täglich etwa 2000 Menschen die Einrichtung, wie der Sprecher sagte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen