Media-Analyse : Ostseewelle bleibt meistgehörter Radiosender

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Der private Sender vergrößerte den Abstand zu dem öffentlich-rechtlichen Landessender NDR 1 Radio MV, vor allem aber zum zweiten Privatradio Antenne MV

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04. März 2015, 14:52 Uhr

Wie aus den am heutigen Mittwoch in Frankfurt am Main vorgelegten Zahlen der neuesten Media-Analyse hervorgeht, schalten von Montag bis Sonntag im Nordosten täglich rund 526 000 Hörer den Sender aus Rostock ein.

Damit legte die Ostseewelle im Vergleich zur Erhebung im Sommer 2014 zu und vergrößerte wieder den Abstand zu dem öffentlich-rechtlichen Landessender NDR 1 Radio MV, vor allem aber zum zweiten Privatradio Antenne MV.

Laut Media-Analyse kommt die Ostseewelle in Verbindung mit der Verweildauer auf einen Marktanteil von 33,6 Prozent. NDR 1 Radio MV erreichte durchschnittlich 433 000 Zuhörer pro Tag, etwas weniger als im Sommer 2014. Mit einem Marktanteil von 26,1 Prozent gilt Radio MV dennoch als erfolgreichster Regionalsender unter den NDR-Länderprogrammen. Laut NDR nutzten insgesamt rund 7,3 Millionen Menschen im Norden täglich dessen Angebote.

Antenne MV, wie die Ostseewelle werbefinanziert, kam auf 298 000 Hörer pro Tag und verlor damit laut Hochrechnung deutlich. Als Marktanteil wurden 13,5 Prozent berechnet.

Das überregionale Programm NDR 2 legte laut Media-Analyse auf 185 000 Hörer pro Tag zu. Erneut einen kräftigen Sprung machte der Jugendsender N-Joy, der täglich 181 000 Zuhörer erreichte und damit 33 000 mehr als bei der Erhebung zuvor.

Die Media-Analyse wird zweimal jährlich von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. erarbeitet, die dafür rund 65 000 Menschen in Deutschland befragt. Die Daten sind Grundlage für die Preise der Radiowerbung, für private Anbieter die wesentliche Einnahmequelle. Als wichtig für Werbekunden gilt die Zahl der Hörer pro Durchschnittsstunde. Auch da liegt die Ostseewelle mit 212 000 Hörern weiterhin vorn.

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