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Reisezeit und Baustellen : Ostern droht Staugefahr

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zu den Feiertagen werden an der Küste mehr als 200 000 Urlauber erwartet. Wir zeigen wo die größte Staugefahr herrscht.

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erstellt am 12.Apr.2017 | 06:25 Uhr

Osterzeit ist Reisezeit. Doch wer Pech hat, landet im Stau. Der ADAC spricht von „Staustufe Rot“. Bis auf Hamburg sind über Ostern alle Bundesländer in den Schulferien – auch in Mecklenburg-Vorpommern. Neben den Urlaubern werden auch etliche Ausflügler über die Osterfeiertage an die Küste kommen. „Wir rechnen mit 200 000 Gästen“, sagt Tobias Woitendorf vom Tourismusverband des Landes.

Als Tag mit der größten Staugefahr gilt der Gründonnerstag, an dem sich vom frühen Mittag an bis gegen 20 Uhr die Straßen füllen werden. Die Verzögerungen dürften am Karfreitag vor allem zwischen 10 und 15 Uhr weitergehen. Allerdings bringt das Lkw-Fahrverbot etwas Erleichterung im Verkehrsfluss. Der Sonntag fällt vermutlich etwas ruhiger aus, bevor am Ostermontag die Rückreisewelle ebenfalls mit hohem Verkehrsaufkommen beginnt, teilte der ADAC mit

<p>Die Karte zeigt, wo Baustellen sind und wo überall mit Staus gerechnet werden muss.</p>

Die Karte zeigt, wo Baustellen sind und wo überall mit Staus gerechnet werden muss.

 

Die größte Staugefahr herrscht in Mecklenburg-Vorpommern laut Landesamt für Straßenbau an zwei Brückenbaustellen. So muss an der Petersdorfer Brücke auf der Autobahn 19 Berlin-Rostock mit Staus gerechnet werden.

Das Schweriner Verkehrsministerium empfiehlt Autofahrern aus Richtung Süden kommend die Baustelle auf der Brücke entsprechend der ausgeschilderten Ausweichrouten über die Autobahnen 14 und 20 weiträumig zu umfahren.

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten an der Petersdorfer Brücke in diesem Jahr beendet werden. Inzwischen hofft man auf das Bauende im kommenden Jahr.

Übrigens: Im Stau auf Autobahnen dürfen Autofahrer ihr Fahrzeug grundsätzlich nicht verlassen. Tun sie es dennoch, etwa um kurz auszutreten, droht ein Bußgeld von 10 Euro.

Die Brückenbaustelle auf der B 109 nördlich von Anklam, über die der Verkehr zur Insel Usedom aus südlicher Richtung rollt, ist ebenfalls ein Nadelöhr. Die Baustelle soll ab Juni wieder zweispurig befahrbar sein.

Mit Behinderungen wegen hohen Verkehrsaufkommens wird auch an der Zecheriner Brücke im Süden Usedoms und an der Wolgaster Brücke im Norden der Insel gerechnet. Ausweichrouten gibt es leider keine.

Durch die regelmäßigen Öffnungen der Meiningenbrücke, der Zufahrt von Barth aus auf die Halbinsel Zingst, ist Ostern dort ebenfalls mit einer erhöhten Staugefahr zu rechnen.

Die gute Nachricht für alle Zingst-Besucher: Die Sperrung der L 21 zwischen Zingst und Prerow wird zwischen den Osterfeiertagen aufgehoben. Nach dem Ostermontag ist die Straße allerdings wegen der Erneuerung der Fahrbahn wieder gesperrt.

Für Verkehrsbehinderungen sorgen außerdem Baustellen auf der A 24 zwischen den Anschlussstellen Parchim und Neustadt-Glewe und auf der B 105 zwischen Rövershagen und Gelbensande.

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