Ost-West-Schere in der Kinderbetreuung

23-44335896.JPG

von
29. Februar 2012, 10:23 Uhr

Berlin /Schwerin | Bis 2013 soll in Deutschland jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Kitaplatz erhalten. In den ostdeutschen Bundesländern ist die Quote längst erreicht. Statt der in einem Jahr avisierten 35 Prozent besuchen in Mecklenburg-Vorpommern jetzt schon 52 Prozent der unter Dreijährigen eine Kindertagesstätte bzw. werden von einer Tagesmutter betreut.

In den alten Bundesländern kann man von solch einer Betreuungsquote nur träumen. Dort gibt es nach aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes derzeit gerade einmal für jedes vierte Kind in dieser Altersgruppe eine Tagesbetreuung. Die höchsten Betreuungsquoten im Westen Deutschlands gab es 2011 in Heidelberg (38 Prozent), Coburg (36 Prozent) und im Landkreis Mainz-Bingen (34 Prozent). Die größten Fortschritte beim Ausbau der Kinderbetreuung hat der Landkreis Rhein-Pfalz gemacht. Dort stieg die Betreuungsquote der Kinder unter drei Jahren von 23 Prozent 2010 auf 31 Prozent. Auch in Flensburg und im niedersächsischen Wesermarsch wuchsen die Angebote überdurchschnittlich stark.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen