Taufe des Wassers des Schweriner Sees : Orthodoxe Premiere

Eisiges Glaubenbekenntnis: Nach orthodoxem Ritus ist der Schweriner See seit Samstag geweiht. dpa
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Eisiges Glaubenbekenntnis: Nach orthodoxem Ritus ist der Schweriner See seit Samstag geweiht. dpa

Die russisch-orthodoxe Gemeinde in Schwerin hat am Zippendorfer Strand erstmals die traditionelle Wassertaufe gefeiert. Priester Dionisij Idavain tauchte ein goldenes Kreuz in den Schweriner See und weihte so das Wasser.

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20. Januar 2013, 07:57 Uhr

Schwerin | Die russisch-orthodoxe Gemeinde in Schwerin hat am Samstag am Zippendorfer Strand erstmals die traditionelle Wassertaufe gefeiert. Priester Dionisij Idavain tauchte ein goldenes Kreuz in den Schweriner See und weihte so das Wasser, wie er erklärte.

Dem Ritual ging ein Gottesdienst in der neu gebauten Holzkirche im Schweriner Plattenbaugebiet voraus. In einer Prozession zogen alle Teilnehmer im Anschluss zum Seeufer. "Etwa 100 Leute sind heute gekommen, das ist ein großer Erfolg für unsere Gemeinde", sagte Idavain.

Der 19. Januar ist in der Tradition des gregorianischen Kalenders der Tag der Taufe Jesu. Für die Gemeindemitglieder bedeute die Zeremonie der Wassertaufe ein großes Familienfest, erläuterte Idavain. Ein Dutzend mutige Teilnehmer hätten die Gelegenheit zu einem Bad im geweihten, eiskalten Schweriner See genutzt, sagte er. Die russisch-orthodoxe Kirchgemeinde in Schwerin besteht seit zehn Jahren. Ihr gehören etwa hundert Gläubige an, zumeist Aussiedler. Weitere russisch-orthodoxe Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns gibt es in Rostock und Stralsund.

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