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Mecklenburg-Vorpommern

17. Dezember 2017 | 22:40 Uhr

Ölmühle im Hochzeitsfieber

vom

svz.de von
erstellt am 15.Jan.2012 | 06:30 Uhr

Wittenberge | Die 1. Wittenberger Hochzeits- und Festmesse hat ihre Feuerprobe gestern mit Bravour bestanden. Bei strahlendem Sonnenschein machte das rustikale Ölmühlgelände eine hervorragende Figur - genau wie die Models, die auf dem Laufsteg die neuesten Trends für den schönsten Tag im Leben präsentierten. Rund 700 Gäste zählte der Veranstalter, die Genesis GmbH, zwischen 11 und 18 Uhr.

Weiß war die Farbe des Tages. Nicht schneeweiß - das trägt die Braut heutzutage nicht mehr. Eher Champagnerweiß oder etwas Cremiges, das passt besser zum Teint. Das sagt jemand, der den Trend in Sachen Hochzeitsmode kennen muss. Gudrun Wöllner ist Geschäftsführerin eines Stendaler Braut- und Festmodenausstatters und als solche organisierte sie die Modenschau auf der Messe im Restaurant der Alten Ölmühle. Die fand gestern großen Anklang. Unter rustikalem Gebälk umringt von hunderten Augenpaaren zeigten die Models, was Frau und Mann so trägt. Am Nachmittag stand Festmode z.B. für Jugendweihen auf dem Programm.

Stichwort Heiraten: "Im Trend liegen wieder die Prinzessinnenkleider, also die von der Hüfte abwärts ausgestellt sind. Auch der stark figurbetonte Meerjungfrauenlook ist gefragt", erzählt Gudrun Wöllner von ihren Erfahrungen bei Messen dieser Art. Es darf auch etwas pompöser sein. "Es wird wieder viel Spitze getragen, aufwendige Stickereien sind im Trend genauso wie die Schleppe."

Eher schlicht wünscht sich Janine Kannenberg aus Reetz ihre Garderobe. Der schönste Tag im Leben steht ihr noch bevor, am 12. Mai soll es soweit sein. "Bis dahin muss noch einiges organisiert werden. Wir wollen uns erst einmal informieren auf der Messe", sagt die Wittenbergerin. Sie war nicht die einzige Heiratswillige.

Mandy Elstar hat den künftigen Bräutigam gleich zu Hause gelassen. "Er darf doch nicht sehen, was ich tragen werde", sagt die junge Frau aus Reetz. Bestimmte Vorstellungen von ihrem Kleid hat sie, mehr wollte sie nicht verraten.

Großes Lob für das Ambiente, die Bühne und das Licht spricht Michael Schneider aus Putlitz den Machern der Messe aus. "Es ist eine tolle Show. Wir sind aber hier, um uns anzusehen, wie die 1. Hochzeitsmesse umgesetzt worden ist." Seine Frau ist Friseurmeisterin. Gemeinsam organisieren sie kleinere Events in und um Putlitz. Dabei blicken sie auf weitaus größere Messen zurück. Doch für die Region ist die Hochzeitsmesse ein wichtiger Impulsgeber. "Es ist gut, dass die Aussteller aus der Region sind. Wir müssen die heimische Wirtschaft stärken."

Den einen oder anderen Kunden dürften die Firmen auf sich aufmerksam gemacht haben. Im Hotelkomplex gegenüber zeigten 37 Aussteller, wie sie zum schönsten Tag beitragen können. Es war voll. Zeitweise standen Pärchen bei den Eheringen Schlange. Reisebüros zeigten, wohin die Flitterwochen gehen könnten, Albertje wie der süße Traum von der Hochzeitstorte aussieht. Auch der Stand des "Prignitzer" war von neugierigen Gästen stets umringt. Die Auszubildenden Christin Schaffranneck und Lucas Anskat drehten zeitweise unentwegt das Glücksrad. Hier erhielten Besucher auch die verlagseigene Broschüre des Hochzeitsplaners - mit wertvollen Tipps auf einen Blick. Den gibt es übrigens auch in der "Prignitzer"-Geschäftsstelle in Perleberg, Berliner Straße 1, sowie im Vertrieb Wittenberge, Wilhelmstraße 4.


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