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Havarieübung : Ölbekämpfung: Jeder Handgriff muss sitzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rund 120 Einsatzkräfte aus Rostock und Umgebung probten im Rostocker Seehafen, was im Ernstfall zu tun wäre.

Zehn Kubikmeter schweres Heizöl laufen beim Löschen eines Tankers aus. Die Witterungsbedingungen sind so ungünstig, dass der Ölteppich in Richtung Breitling treibt: Diesem fiktiven Szenario haben sich am Sonnabend 120 Einsatzkräfte aus Rostock, Bad Doberan und Güstrow im Rostocker Seehafen gestellt und geprobt, was im Ernstfall zu tun wäre. Dieses Mal ist es nur eine Übung gewesen, doch wenn wirklich Öl ausläuft, entscheiden Minuten über die Folgen für die Umwelt. Daher muss jeder Handgriff der Ölbekämpfer sitzen. Ziel war es, schnellstmöglich eine Ausbreitung des Öls zu verhindern und mobile Ölsperren auszubringen. Gleichzeitig sollten die Feuerwehr und das THW mit der Aufnahme des ausgetretenen Öls unter Einsatz geeigneter Bindemittel beginnen. Eine Personenkontamination war ebenfalls Bestandteil der Übung.

Dass es letztlich um ein perfektes Zusammenspiel aller Einsatzkräfte geht, wurde von allen Einsatzleitungen und Stalumm-Amtsleiter Hans-Joachim Meier in den Vordergrund gestellt. Die Organisatoren waren mit dem fiktiven Einsatz mehr als zufrieden.

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