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Neue Einrichtung übergeben : Öffentliches WC für Goldberg errichtet

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Blank geputzt und in einer goldenen Farbe erstrahlt die Hausnummer 63 in der Lange Straße in Goldberg. Gerade frisch angebracht, wurden die Ziffern. Denn das alte Gebäude wurde saniert.

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erstellt am 10.Aug.2012 | 12:01 Uhr

Goldberg | Blank geputzt und in einer goldenen Farbe erstrahlt die Hausnummer 63 in der Lange Straße in Goldberg. Gerade frisch angebracht, wurden die Ziffern. Denn das alte Gebäude wurde saniert. Die Erneuerung in die Hand genommen, hatte die Wohnungsgesellschaft Goldberg (Wogego), denn in dem alten Gebäude war früher die Telekom ansässig. Viele Jahre stand das Haus mit rund 160 Quadratmetern zur Debatte. Immer wieder wurde es als Schandfleck in der Stadt Goldberg bezeichnet. "Lange genug wurde über diese Hütte gesprochen. Jetzt verschönert das Gebäude auf jeden Fall das Stadtbild", sagt auch Franz Wessig, der zweite stellvertretende Bürgermeister Goldbergs.

Helle, frische Farben lassen das Gebäude jetzt in der Lange Straße auffallen. Das soll es auch. Ein Schild soll hier noch angebracht werden - sichtbar für alle. Denn hier wurden drei Toiletten eingerichtet - und das Gebäude ist jetzt behindertengerecht gestaltet. Ein WC für Personen mit Handicap gibt es auch. "Diese Technik begeistert mich immer wieder", verdeutlicht Annette Lackmann, Geschäftsführerin der Wogego. Denn vor allem das behindertengerechte WC ist mit vielen technischen Details ausgestattet. An den Haltegriffen der Toilette sind Knöpfe eingebaut. Wer diese drückt, sollte nicht erschrecken, denn dann wird gespült. Noch viel mehr von Geisterhand passiert auf der Herren-Toilette. Männer, die vom Urinal zurückgetreten, werden ebenso überrascht sein, denn sie brauchen nicht einmal mehr den Spülknopf zu betätigen.

Der Wohnungsgesellschaft Goldberg wurde Haus Nummer 63 im vergangenen Jahr übertragen. Im November begannen dann die Sanierungsarbeiten. "Hinter dem Gebäude haben wir so etwas wie eine Halle abgerissen, in der wohl die Telekom einige Dinge repariert hat", verdeutlicht Annette Lackmann. Doch jetzt ist alles fertig. Sehr viele Firmen aus der Umgebung haben mitgeholfen, den Schandfleck in ein funktionstüchtiges WC-Häuschen umzugestalten. Die Firma Josel aus Parchim hatte dabei die Bauhauptverantwortung inne, Fenster und Türen wurden von der Goldberger Firma Nast eingebaut, doch auch aus Plau am See, Techentin und Teterow waren Unternehmen vor Ort und haben das Gebäude verschönert. Insgesamt 290 000 Euro hat die Sanierung gekostet. Doch die Investition hat sich gelohnt, findet auch Bürgermeister Peer Grützmacher. Die öffentliche Toilette wurde dem Stadtoberhaupt gestern übergeben, denn die Stadt hat das Gebäude von der Wogego gepachtet. "Dieser Standort in der Stadtmitte ist wirklich gut. Die drei großen Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe", erklärt Peer Grützmacher. Von Mitte August an, so Marko Kinski, soll das WC-Häuschen dann geöffnet haben - wohl von 6 bis 20 Uhr. "Gegen einen kleinen Obolus von 50 Cent kann hier die Toilette benutzt werden", so Annette Lackmann.


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