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Heime in MV : Obdachlose finden Schutz vor Kälte

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Heime in MV gewappnet

Die Obdachlosenheime in Mecklenburg-Vorpommern sind gewappnet, um bei einem Anhalten der Frostperiode weiteren Schutzsuchenden ein Dach über dem Kopf bieten zu können. Die vorhandenen Schlafplätze sind der Jahreszeit entsprechend gut belegt, ergab eine Umfrage. Doch sei noch ausreichend Platz vorhanden, um weitere Menschen ohne festen Wohnsitz bei Bedarf aufnehmen zu können, hieß es. Den Wetterprognosen zufolge halten die niedrigen Temperaturen mit teilweise empfindlichen Nachtfrösten mindestens noch bis Mitte der neuen Woche an.

In Greifswald, wo die Volkssolidarität ein Obdachlosenhaus betreibt, sind nach Angaben eines Sprechers allabendlich die 20 Schlafplätze fast vollständig belegt. Doch würden auch kurzfristig ankommende hilfebedürftige Menschen immer eine Unterkunft erhalten. Die doppelte Kapazität an Schlafplätzen hält die Landeshauptstadt Schwerin vor. Von den 40 Betten seien derzeit knapp 30 belegt, sagte die Leiterin der städtischen Obdachlosenunterkunft, Barbara Bays. Zumeist würden wohnungslose Menschen aus Schwerin die Übernachtungsmöglichkeit nutzen, tagsüber aber unterwegs sein. „Auswärtige kommen nur selten zu uns“, berichtete Bays.

In Rostock gibt es den Angaben zufolge mehr als 200 Unterkunftsplätze für Obdachlose in mehreren Einrichtungen unterschiedlicher Betreiber. Die Plätze seien derzeit ausreichend, hieß es aus dem Rathaus. Es sei jedoch auch bekannt, dass Obdachlose vielfach Unterkünfte so lange es geht meiden – aus Angst vor Diebstählen oder auch weil man sich festen Heimregeln nicht gern unterordne.

In Wismar sind Obdachlose seit gut eineinhalb Jahren in Containern untergebracht. Die 14 Schlafplätze dort seien fast alle belegt, hieß es. Das Provisorium will die Stadt aber spätestens Ende dieses Jahres beenden.

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