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Ostdeutsche Großstädte : OB Methling fordert faire Behandlung

vom
Aus der Onlineredaktion

Die ostdeutschen Landesregierungen berücksichtigen nach Ansicht von Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) die Interessen der ostdeutschen Großstädte nicht ausreichend. „Wir erwarten einen fairen Umgang und eine Transparenz uns gegenüber bei der Verwendung der Gelder, die über den Bund an die Kommunen weitergereicht werden müssen“, sagte Methling vor der Konferenz von rund 30 ostdeutschen Bürger- und Oberbürgermeistern am kommenden Freitag in Rostock. „Wir möchten die Länder mit ihren klebrigen Händen weitgehend ausschalten, wenn es um die Verteilung von Bundesmitteln für die Gemeinden geht.“ Alle Bürgermeister Ostdeutschlands müssten mit der Unterfinanzierung in wichtigen Bereichen kämpfen. Dies sei zwar eine bundesweite Erscheinung. „Aber die wirtschaftliche Schlagkraft und damit das Steueraufkommen differiert im Osten ganz erheblich zu den westdeutschen Kommunen“, sagte Methling. So hänge das Gewerbe- und Einkommensteueraufkommen um rund 30 bis 40 Prozent hinterher.

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