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Fangbegrenzung für Angler : Nur noch drei statt fünf Dorsche

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schwere Zeiten für Dorschangler: Ab heute verringert sich die erlaubte Tagesfangmenge.

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2017 | 20:45 Uhr

Drei statt fünf heißt es von heute an für Dorschangler in Mecklenburg-Vorpommern. Am 1. Februar beginnt die von der EU-Kommission bestimmte zweimonatige Laichschonzeit für Dorsche in der westlichen Ostsee, teilte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock mit. Demnach dürfen die Berufsfischer nicht mehr gezielt Dorsche fangen, wie LALLF-Direktor Frerk Feldhusen sagte. „Die erlaubte Tagesfangmenge der Angler verringert sich von fünf auf drei Fische pro Kalendertag.“ Die Dorsche müssen mindestens 35 Zentimeter lang sein.

Die Dorschbestände in der westlichen Ostsee sind nach den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen gefährdet. Laut LALLF wurde ein fast kompletter Ausfall des Nachwuchsjahrgangs 2015 festgestellt.

Daher hat die EU beschlossen, die Dorschfangquoten für die Fischerei stark zu reduzieren und auch von den Anglern einen Beitrag einzufordern. Insbesondere zur Laichzeit müssten die Bestände geschont werden. Für die Wanderung zu den Laichplätzen und für das Laichen selbst sollen die Fische maximale Ruhe haben.

Die Einhaltung der Tagesfangbegrenzung werde verstärkt kontrolliert, sagte Feldhusen. Die Fischmeister erhielten Hilfe von der Wasserschutzpolizei. Verstöße könnten mit hohen Bußgeldern geahndet werden.

>> weitere Informationen zur Dorsch-Tagesfangbegrenzung

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