Vergleich der Jahresarbeitszeit : Nur in Thüringen wird länger gearbeitet

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Wer in MV einen Job hat, arbeitet überdurchschnittlich lange. Im bundesweiten Vergleich der Jahresarbeitszeit liegen die Erwerbstätigen im Nordosten mit durchschnittlich 1499 Stunden auf Platz zwei hinter den Thüringern.

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19. März 2013, 07:31 Uhr

Schwerin | Wer in Mecklenburg-Vorpommern einen Job hat, arbeitet überdurchschnittlich lange. Im bundesweiten Vergleich der Jahresarbeitszeit liegen die Erwerbstätigen im Nordosten auf Platz zwei hinter den Thüringern. Im vergangenen Jahr leistete jeder im Schnitt 1499 Stunden, wie das Statistische Landesamt gestern mitteilte. In Thüringen sei noch vier Stunden länger gearbeitet worden. Im Bundesdurchschnitt betrug die Pro-Kopf-Arbeitszeit je Erwerbstätigen nur 1397 Stunden. Grund für die längere Pro-Kopf-Arbeitszeit im Nordosten sei der vergleichsweise geringe Anteil von Teilzeit- und Minijobs. Die längste Jahresarbeitszeit in MV hatten 2012 die Bauern und ihre Mitarbeiter mit 1690 Arbeitsstunden. Am zweitlängsten wurde mit 1684 Stunden im Baugewerbe gearbeitet.

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