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Aus dem gerichtssal : Notorischer Brandstifter will kürzere Strafe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

24-Jähriger aus Dömitz legt Revision gegen das Urteil von fünf Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe ein

svz.de von
erstellt am 04.Feb.2016 | 23:00 Uhr

Der Fall eines notorischen Brandstifters aus Dömitz (Kreis Ludwigslust-Parchim), der im benachbarten Niedersachsen zündelte, wird den Bundesgerichtshof beschäftigen. Der Verteidiger des 24-Jährige habe Revision gegen das Urteil eingelegt, sagte gestern eine Sprecherin des Landgerichts Lüneburg. Der Mecklenburger hatte im Prozess gestanden, im Sommer 2015 sechs Brände im Wendland gelegt zu haben. Das Lüneburger Gericht hatte den Rettungshelfer vor einer Woche zu fünf Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der 24-Jährige hatte vorher schon in Westmecklenburg Brände gelegt und war dafür zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Im Kreis Lüchow-Dannenberg waren Scheunen, leere Wohnhäuser und ein altes Hotel in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Der geständige Mann war Ermittlern an den Tatorten aufgefallen. Als Motiv hatte er im Prozess berufliche Frustration angegeben.

Die Staatsanwaltschaft wollte sechs Jahre und vier Monate Haft, die Verteidigung maximal fünf Jahre. Ein Sachverständiger habe den jungen Mann für steuerungsfähig gehalten, aber eine Therapie in der Haft empfohlen.

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