Lehrerstreik am Mittwoch : Notdienst an bestreikten Schulen

Rund 2500 Lehrer und andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes beteiligten sich im März 2015 in Güstrow an einer Demonstration für gerechtere Entlohnung.
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Rund 2500 Lehrer und andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes beteiligten sich im März 2015 in Güstrow an einer Demonstration für gerechtere Entlohnung.

svz.de von
30. Januar 2017, 21:00 Uhr

Für Grund- und Förderschüler wird zum geplanten Lehrerstreik am Mittwoch ein Notdienst eingerichtet. Die Kinder-Betreuung erfolge bei Bedarf in komplett bestreikten Grund- und Förderschulen, teilte das Bildungsministerium mit. Notdienste an weiterführenden Schulen seien – mit Ausnahme der Klassen fünf und sechs – nicht erforderlich und können auch nicht angeordnet werden, hieß es dazu weiter. „An welchen Schulen genau gestreikt wird, können wir nicht sagen“, warb Bildungsministerin Birgit Hesse um Verständnis. Eine Erfassung von Streikenden durch den Arbeitgeber sei nicht zulässig.

Eine Sprecherin der Lehrergewerkschaft GEW teilte mit, dass viele Eltern bereits von den Schulen über mögliche Arbeitsniederlegungen informiert worden seien. Notfalls sollten Eltern aber bei der Schulleitung nachfragen, ob in der Einrichtung ihres Kindes gestreikt wird.

Hintergrund für den geplanten Arbeitskampf ist die Tarifrunde 2017. Die GEW fordert ein Gehaltsplus von sechs Prozent.

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