Flüchtlinge in Europa : Norddeutsche Polizisten in der Ost-Ägäis

Streifenboot  BP 62 „Uckermark“
Streifenboot BP 62 „Uckermark“

Beamte unterstützen die Küstenwache bei der Überwachung der griechischen Seegrenze.

svz.de von
02. März 2016, 08:00 Uhr

Zwei Boote der Bundespolizei sind gestern erstmals von der griechischen Insel Samos aus in See gestochen. Im Rahmen des Einsatzes der europäischen Grenzschutzagentur Frontex werden sie die griechische Küstenwache in der Ost-Ägäis bei der Überwachung der griechischen Seegrenze unterstützen. Die beiden Streifenboote „Uckermark“ und „Börde“ und das Team von insgesamt 30 deutschen Polizisten aus Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven werden zunächst für drei Monate vor Ort bleiben. „Unser Auftrag lautet, die Seegrenze zwischen Griechenland und der Türkei zu überwachen. Wir wurden von Frontex angefordert und fahren unter der Befehlsgewalt der griechischen Küstenwache“, sagte Einsatzleiter Frank Rogatty.

Zu den Aufgaben der deutschen Polizisten gehöre es nicht nur, Streife zu fahren und das Seegebiet zu kontrollieren, sondern auch Schleuser zu entdecken und festzunehmen sowie Menschen in Seenot zu retten. Allein in diesem Jahr sind bisher nach UN-Angaben 130 000 Menschen über das Meer gekommen, über 400 kamen dabei ums Leben oder werden vermisst.

Alles rund um die aktuelle Flüchtlingsdebatte lesen Sie in unserem Dossier.

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