Neustrelitz/Neuruppin : Noch keine heiße Spur nach Pferde-Attacken

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Stute schwer verletzt. Polizei hofft auf Zeugen.

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18. Juli 2019, 09:51 Uhr

Zwei Wochen nach der letzten Messerattacke auf ein Pferd bei Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) hat die Polizei noch keine heiße Spur zu einem Täter. „Wir hoffen, dass mehr Hinweise eingehen und vielleicht im Umfeld jemand gesehen wurde oder über solch einen Fall gesprochen hat“, erklärte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg.

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In der Nacht zum 5. Juli war auf einer Weide bei Godendorf östlich der Bundesstraße 96 eine Stute schwer „im Genitalbereich“ verletzt worden. Es war der vierte Fall an der Seenplatte und im Norden Brandenburgs seit Januar. „Die Ermittler stehen länderübergreifend in engem Kontakt“, sagte die Sprecherin.

Anfang Juli hatte die Besitzerin die Stute verwundet gefunden und einen Tierarzt geholt. Dieser fand „drei Stich- und Schnittverletzungen“. Das Tier war mit anderen Pferden auf der Weide und verblieb zur Heilung bei der Besitzerin.

Ein ähnlicher Fall hatte sich im März wenige Kilometer weiter bei Grünow ereignet. Im Norden Brandenburgs waren Ende April in einem Stall in Groß Pankow (Prignitzkreis) und im Januar im Löwenberger Land (Oberhavel) Sportpferde mit Schnittwunden am Bauch gefunden worden.

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