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Rammarbeiten begonnen : Neues Sperrwerk für Greifswald

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Nach dem Abschluss archäologischer Untersuchungen haben an der Mündung des Flüsschens Ryck in Greifswald-Wieck die Rammarbeiten für das neue Sperrwerk begonnen.

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erstellt am 15.Nov.2011 | 08:30 Uhr

Greifswald | Nach dem Abschluss archäologischer Untersuchungen haben an der Mündung des Flüsschens Ryck in Greifswald-Wieck die Rammarbeiten für das neue Sperrwerk begonnen. Dafür würden zunächst mit Spezialtechnik Rammwände für die Baugruben in den Flussgrund getrieben, sagte gestern Oberbauleiter Nils Heienbrock von der Rostocker Baufirma Züblin AG. Die Arbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen werden. Eingeweiht wird das mehr als 20 Millionen Euro kostende Sperrwerk voraussichtlich im April 2014.

Im Vorfeld der Arbeiten waren im Frühjahr bei Boden- und Flussgrunduntersuchungen unter anderem Reste einer mindestens 300 Jahre alten und 150 Meter langen Uferwand aus Eichen- und Kiefernholzpfosten entdeckt worden. Die Funde werden gegenwärtig mit einer inzwischen aufgefundenen Federzeichnung aus dem 16. Jahrhundert und schwedischen Bauplänen von Ryck-Bauwerken aus der Mitte des 17. Jahrhunderts verglichen.

Das Sperrwerk entsteht unmittelbar an der 60 Meter breiten Ryckmündung vor der Dänischen Wiek. Es ist das bislang teuerste Küstenschutzbauwerk Mecklenburg-Vorpommerns und ergänzt ein umfassendes Deichsystem, das seit 2009 auf einer Gesamtstrecke von 2,2 Kilometern erhöht wurde.

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